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Aktuelle Seite: Startseite Gesundheitstips BMI

Früher rechnete man, um sein ein normales gegen ein Über- oder Untergewicht abzugrenzen, nach der Broca-Formel. Sie ist nach dem franz. Arzt Paul Broca benannt und berechnet sich wie folgt:

Die Körpergrösse in cm minus 100

Diese Formel ist jedoch schon lange überholt.

Später gab es einen einfachen Indikator des Gewichtes: Den Body-Mass-Index, kurz BMI genannt. Er wurde folgendermaßen berechnet:

Gewicht in Kilo / (Körpergrösse in Meter)x2

Einteilung BMI [kg/m2]
Untergewicht  <18,5
Normalgewicht  18,5 –24,9
Übergewicht  25 –29,9
Adipositas  ≥30,0
 Klasse I  30,0 –34,9
 Klasse II  35,0 –39,9
 Klasse III  ≥40,0

 

Berechnung Body Mass Index (BMI)

Ihr Gewicht: in KG (Bsp.: 75)
Ihre Körpergröße: in cm (Bsp.: 185)
 
Ihr BMI:

(c) BMI-Rechner.biz | BMI Rechner

 

Der BMI war ein Index für die Körperfettmasse. Der gesunde BMI hängt aber auch vom Alter und vom Geschlecht ab.
Aber der BMI ist ebenfalls überholt, die Angaben sagen zu wenig über den Körperfettgehalt des Menschen aus.

Die WHO setzt den Grenzwert für einen normalen Bauchumfang bei Frauen bei 80 zentimetern und bei Männern bei 94 zentimetern an. Ab einem Wert von 88 zentimetern bei Frauen und 102 zentimetern bei Männern scheint die Gefährdung besonders hoch zu sein. Übrigens ist in Europa derzeit nur noch ein Drittel der Männer und weniger als die Hälfte der Frauen normalgewichtig. Etwa die Hälfte der Europäer sind übergewichtig, jeder fünfte muss bei einem Body Mass Index (BMI) über 30 sogar als fettleibig gelten.

Der Rat der Mediziner lautet daher: Greifen sie selbst zum Massband und prüfen sie ihren Bauchumfang! Liegt dieser im Bereich einer erhöhten Gefährdung, lassen Sie von ihrem Arzt checken, ob noch andere gefahren für Herz und Gefässe bestehen, ob Blutdruck, Blutfette und Blutzucker bereits gefährliche Veränderungen zeigen.

Unabhängig davon ist es aber auf jeden Fall ratsam, einige Kilogramm abzunehmen und sich mehr zu bewegen - mindestens eine halbe Stunde pro Tag wird empfohlen.
Bereits dies kann die Gefährdung deutlich reduzieren wie internationale Studien belegen.