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Aktuelle Seite: Startseite Abteilungen Wandern Jahresausflug 2012

 VSK-Wandergruppe in der Oberpfalz

 

Alle Jahre wieder ….  geht die Wandergruppe in der „Himmelfahrt-Vadderdaachs-Woche“ auf Reisen.  Diesmal in die Oberpfalz , nahe der Grenze zu Tschechien. Moosbach heißt der Ort, den vorher niemand kannte, etwa 2o km von Weiden entfernt. Unsere Unterkunft lag mitten im Ort direkt neben der Kirche, nannte sich Gasthaus zum goldenen Löwen und führte dabei noch eine Metzgerei. Keine Luxusherberge , aber für 29 Euro pro Person für Übernachtung mit Frühstück und 3-Gänge Menue zum Abend incl. Kurtaxe sehr preiswert.

Am Montag wurde die Kondition mit einer etwa 2 ½ stündigen Wanderung überprüft. Das sehr hügelige Gelände war schon etwas anspruchsvoll, überforderte aber niemanden. Zur Mittagsstunde trafen wir uns  mit unseren Autowanderern   bei der Arche Noah.  Hier hat ein Schäfer seinen Lebenstraum erfüllt. Er gewährt älteren Tieren verschiedener Arten das Gnadenbrot. Uns servierte er das Mittagsbrot: Frische Forellen !

Der nächste Tag führte uns bei strahlendem Wetter nach Weiden. Schaufensterbummel in der etwa 2 km schmucken Fussgängerzone, Sonnenbaden in einem der schönen Strassescafes, jede und jeder wie es ihm oder ihr gefiel.
Nach dem Abendessen wurden die Liederbücher aufgeschlagen und einige
Bekannte Melodien geschmettert. Hannelore hatte noch ein Attentat auf uns vor.  Eine Reihe von Scharfsinn erforderlichen Scherzfragen wurden gestellt und lachend beantwortet.

Mittwoch:
Wanderfrauen wurden in Ketten gelegt. So würde die Zeitung mit den vier großen Buchstaben titeln.  Es war weit harmloser als vermutet. Anlässlich einer morgendlichen Besichtigung  der Firma „Ambiente by Knechtel“ erzählte die verkaufserprobte Chefin von der Wunderwirkung der von ihr gestalteten Halsketten.  Die Dinger seien tagsüber zu tragen und abends in einer Schale auf besondere Trommelsteine aus Bernstein zu legen. Nicht um sich von den Damen zu erholen, sondern um sich wieder mit Energie aufzuladen. Fortan trugen unsere manchmal besseren Hälften von früh bis spät diese Dinger um den Hals. Der Verfasser dieser Zeilen kann bestätigen, dass er, seit seine Frau diese Kette trägt, er selbst keinerlei Schmerzen verspürt.
Nachmittags waren wieder die Wanderer gefordert. Mit einer im Ort ansässigen Senioren-Wandergruppe wurden ca 13 km zurückgelegt. Nicht ohne Pause in einem Wirtshaus.  Sogar ein Ständchen wurde uns dargebracht.

Für den Donnerstag hatten wir uns einen Bus gechartert, ebenso einen ortskundigen Reiseleiter.  Ausflugsziele waren Marien- und Franzenbad.
Wobei besonders Marienbad durch seine vielen Grünanlagen mit den Wasserspielen gefiel.

Fast jeder kennt die Spottlieder auf den Doktor Eisenbarth. Wie, wann und wo er wirklich gewirkt hat, erfuhren wir vom ehemaligen Bürgermeister der Stadt Oberviechtach. Er führte uns am Freitag sehr unterhaltsam durch das Museum. Im Anschluss folgte mit den eigenen PKWs eine kleine Oberpfalzrundfahrt, natürlich mit ausgiebiger Mittagspause in einem netten Ausflugslokal.

„Auf zur Burg ! „ hieß es am Abend .  Eigentlich eine Ruine, jedoch wird der Versuch unternommen, das Gebäude wieder funktionsfähig zu machen.
Hier bieten sich Parallelen zum VSK an. Eine Gruppe von Rentnern trifft sich einmal in der Woche, um die erforderlichen Arbeiten durchzuführen.
Beim VSK werden  die Herren immer donnerstags tätig. Auch Jüngere dürfen mitarbeiten !!!
Eine Laienspielgruppe versetzte uns während der Führung in die Zeit des 30-jährigen Krieges. Ein gemütlicher Spätschoppen schloss sich an. Eingeladen dazu hatten Rosi und Wolfgang.

LetzterTag: Führung durch die dortige „Wieskirche“
Im Jahre 1746 erwarb die Bürgerstochter Elisabeth Hüttner aus Moosbach auf einer Wallfahrt zur Wies bei Steingaden eine dem dortigen Gnadenbild nachgemachte Figur vom gegeißelten Heiland, ließ sie am Gnadenbild berühren und brachte sie mit nach Moosbach. Daher der Name.
Ein Spaziergang brachte uns zur bewirtschafteten Grillhütte. Hier ließen wir die Woche ausklingen.

Wolfgang Käser