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Aktuelle Seite: Startseite Abteilungen Wandern Jahresausflug 2011

Abwechslungsreiches Programm in der Eifel

Was haben ein Klosterbesuch, zwei Geburtstage, eine Schluchtenwanderung, eine Skulpturensammlung, die heilige Maria und eine Brauerei gemeinsam?
Sie alle spielten bei dem traditionellen von Hannelore und Horst Weber bestens organisierten diesjährigen Jahresausflug der Wandergruppe in die Eifel eine Rolle. Bereits am Anreisetag wurde das Zisterzienser-Kloster Himmerod im Salmtal besucht. Heute leben und arbeiten dort noch 13 Mönche. Geistig erbaut, jedoch mit knurrendem Magen fanden die Wandersleut einen gemütlichen Gasthof. Im Hotel  „Fünfmädelhaus“ im hochgelegenen Lambertsberg  traf man sich nach der Zimmerbelegung zur gemütlichen Runde. Frisch gezapftes Bier und  guter Wein trugen  zur guten Stimmung beim prima Abendessen und danach bei.
Bei sonnigem Wetter starteten wir am nächsten Morgen zum Meerfelder Maar. Der Krater hat eine Ausdehnung von 1400 m in Ost-West sowie 1200 m in Nord-Süd und ist circa 125 ha groß. Er zählt somit zu den großen Maaren in der Eifel. Nachdem das Maar umrundet und anschließend das Mittagessen eingenommen war, fuhren wir noch zum Parkplatz Burgenblick, nach kurzem Fußweg konnten wir die beiden Burgen erblicken. Irgendwie war, wie man so schön sagt, die Luft raus, keiner wollte eine der Burgen zu Fuß erobern. Die Niederburg kam uns bekannt vor, hatten wir doch damals ein schönes Picknick veranstaltet. Nach dem Abendessen war nochmals Aufmerksamkeit gefordert. In einem einstündigen, nie langweiligen Vortrag wurde uns die Eifel näher gebracht. Wir erfuhren viel über Geschichte, über die einheimischen Menschen mit ihrem Wirken und Schaffen.

„Auf geht’s zur Planwagenfahrt “  Nix wars. Von den Landwirten und Gärtnern wurde der niedergehende Regen freudig begrüßt. Wir VSKler spielten Altenstube. Gesellschaftsspiele, kegeln und Skat waren angesagt. Der Schwenkbraten wurde im Lokal eingenommen. Es hellte auf, so konnten wir wenigstens noch 1 ½ Stunden  um den Prümer- See wandern.

Hannelore und Horsts Organisationstalent war gefragt, musste doch wegen eines vorgesehenen aber terminlich nicht durchführbaren Busausfluges der Ablauf der restlichen Tage geändert werden. Doch damit hatten die Beiden kein Problem.
Mit den Pkws fuhren wir mittwochs zu den Irreler Wasserfällen. So werden sie im Volksmund und auf den Hinweisschildern benannt.  Es handelt sich um Stromschnellen, die in der letzten Eiszeit durch herabstürzende Felsmassen entstanden. Die sonst gemächlich dahinfließende Prüm wandelt an dieser Stelle plötzlich ihr Gesicht: Von einer überdachten Brücke konnten wir das tosende Wasser beobachten, das sich hier einen Weg durch die bemoosten Steine und großen Felsinseln bahnt. Weiter ging’s wieder mit Auto zur Naturerkundungsstation Teufelsschlucht. Während eines ausführlichen Spaziergangs wurde sich an Darstellungen und Schautafeln informiert.
Während sich einige danach im dazugehörenden Lokal niederließen, machten sich die Unentwegten zu Fuß auf, die Teufelsschlucht näher zu erkunden. Ein traumhaftes Erlebnis. Wir bestaunten die bizarren vor Millionen entstandenen Felsgebilde, teils in engen Durchgängen oder hilfreichen angelegten Stufen. Ein absoluter Höhepunkt  (zu Deutsch Highlight) unseres Eifelaufenthaltes.

Himmelfahrt, bzw Vatertag. Wie dem auch sei. Im bequemen Bus erreichten wir das von einer Privatperson erworbene Schloss . Wie alle Gebäude dieser Art, hat das Haus eine abwechslungsreiche Geschichte. Fast vergessen, erwarb Herr Schneider 2005 den Gebäudekomplex, der neben Standesamt, Hochzeitsnachtzimmer auch gastronomische Räume beinhaltet. Der Hauherr persönlich führte uns durch die Räume.
Räume der ganz anderen Art erlebten wir in Bitburg. Die Bitburger-Marken-Erlebniswelt in der umgebauten alten Brauerei. Auf deren Homepage wird dies so beschrieben:
Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken Sie, was unser Bier so besonders macht. Auf dem historischen Brauereigelände laden wir Sie dazu ein, das einzigartige Bitburger Premium Pils und die Brauerei mit allen Sinnen zu entdecken: Auf 1.700 Quadratmetern und an zehn Stationen können Sie die faszinierende Welt des Bieres hautnah und in allen Details erleben. Lassen Sie sich begeistern.
Wir ließen uns begeistern und das Bier auch schmecken. Im Nachbarlokal wurden wir mit schmackhafter Kartoffel und/oder Gulaschsuppe bewirtet, bevor es weiterging nach Echternach in Luxemburg direkt  an der Sauer Ein lebhaftes Stadttreiben erwartete uns. Herr Prinz, nicht nur Fahrer, sondern  auch Firmenchef kutschierte uns auf teils schmalen Strassen durch für uns unbekanntes Gebiet. Alle waren begeistert von diesem wunderschönen Tag.

Nicht mehr viel übrig war nach dem Krieg  von der Eifelstadt Prüm. Während der sehr guten Führung in der dortigen Basilika erfuhren wir in unterhaltsamer Weise, was sich zu früherer Zeit ereignet hat und was sich heute so tut. So war gerade der Rheinland-Pfalz-Tag mit über 100000 Gästen in der 5000 Einwohner zählenden Gemeinde vorbei. Nicht nur einigen Prominenten sondern auch ein paar Tage später wurden Anita und Monika die Grundschritte der Echternacher Sprinprozession, die alljährlich in Prüm beginnt, beigebracht.

Schon war der letzte Aufenthaltstag erreicht. Zum Abschluss hatte sich das Familienausflugskomitee noch etwas Besonderes einfallen lassen. Picknick an der Mariensäule. An der etwas längeren und über Berg und Tal gehenden Wanderung hatten sich 16 (!!!) Zufussmarschierer beteiligt. Ob da einige Buße tun wollten?  Wie dem auch sei, eine herrliche Aussicht über die Höhen und Täler belohnte uns. Natürlich kamen auch die nicht mehr ganz so Wanderwütigen mit dem Auto auf Umwegen hinterher.

Eine für alle Beteiligten wunderschöne Zeit fand mit der Heimfahrt am Sonntag ihr Ende. Abends trafen sich dann noch einige Unentwegte im Clubhaus.
Unser herzlicher Dank geht an Hannelore und Horst.

Bericht: Wolfgang Käser, Bilder: Kurt Weiss

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